Gelnägel können auf zwei verschiedene Arten durchgehärtet werden. In der Regel wird ein spezielles Gel aufgetragen, welches selbstständig trocknet. Jedoch ist auch ein so genanntes UV-Gel vorzufinden, welches durch die Verwendung von ultraviolettem Licht durchgehärtet wird.
Insbesondere bei UV-Gel sollte die Trägerin einige Kriterien und Aspekte in Betracht ziehen, um die Langlebigkeit der Kunstnägel zu gewährleisten.
So sollte beachtet werden, dass auch UV-Gelnägel alltagstauglich sein sollten. Wenn die Nägel jedoch zu lang sind, könnten sie im Alltag behindern oder gar schnell abbrechen.
Weiterhin sollte beim UV-Gel beachtet werden, dass der Kontakt mit starken Chemikalien, wie beispielsweise Chlor oder auch Badereinigern, vermieden werden.
Um jedoch Verletzungen oder Entzündungen zu vermeiden, sollte die Nagelhaut bei der Pflege nie beschnitten, sondern lediglich zurückgeschoben werden.
Weitere Tipps und Tricks, die beim UV-Gel beachtet werden sollten
Wenn das UV-Gel nun vollständig durchgehärtet ist, darf er nicht mehr mit einer Metallfeile oder Schere bearbeitet werden. Auch Klipper oder Nagelscheren sind für die Gelnägel einer Frau in keinster Art und Weise geeignet. Falls die Kunstnägel jedoch stark beansprucht sind, können sie mit einer Kristallfeile bearbeitet werden, da die feinen Kristalle den Nagel reinigen und gleichzeitig die Nagelspitzen versiegeln.
Außerdem gilt beim UV-Gel, dass das regelmäßigen Auffüllen die Haltbarkeit der Gelnägel optimieren. Im Allgemeinen sollte das Auffüllen ungefähr alle drei bis vier Wochen durchgeführt werden. DA das Nagelwachstum jedoch von Frau zu Frau unterschiedlich ist, sollte sich die Trägerin im Nagelstudio beraten lassen. Wenn diese Pflegemaßnahme jedoch vernachlässigt werden, können ernsthafte Verletzungen des Nagelbettes begünstigt werden.
Vielmehr sollten die UV-Gelnägel nach jedem Händewaschen eingecremt werden.
Hierfür eignet sich am besten Nagelhärter, der die künstlichen Fingernägel vor dem Aufquellen schützt.